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Grundschule Burgebrach erhält den MODUS-Status

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Mit Wirkung zum 1. August 2013 wurde der Grundschule Burgebrach der Status einer MODUS-Schule zuerkannt. Die Urkunde und das MODUS-Logo erhielt die Schule vom Ministerium für Unterricht und Kultus zu Beginn des Schuljahres 2013/14. Sechs Grundschulen in Oberfranken sind bislang MODUS-Schulen. Voraussetzung für die Erlangung des Status ist die Erfüllung bestimmter Bewertungskategorien im Rahmen der Externen Evaluation. So muss beispielsweise der gesamte Schulentwicklungsprozess als vorbildlich bewertet werden.

Mit dem MODUS-Status wird der Grundschule Burgebrach nun das Vertrauen ausgesprochen, in Eigeninitiative innovative Maßnahmen im Bereich der Unterrichtsentwicklung, Personalentwicklung und Personalführung zu erproben, die auch von der Schulordnung abweichen können.

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Zur Verleihung der MODUS-Auszeichnung wurde am 7. November 2013 ein Festakt in der Schule veranstaltet. Rektorin Dr. Edith Kleber stellte zu Beginn der Feier die aufeinander aufbauende Schulentwicklung der Grundschule dar. Ausgehend von einer Auftaktveranstaltung im Jahr 2003/2004 wurden die einzelnen Projekte wie Entwicklung des Burgebracher Schulaufnahmeverfahrens, enge Verzahnung in der Zusammenarbeit von Kindergarten und Grundschule, Aufbau einer Lernwerkstatt, Umsetzung einer „Naturnahen Pausenhofgestaltung“, Einführung von Bläserklassen und Percussion, Führung von Kooperationsklassen, Bereitschaft und Umsetzung des Schulprofils „Inklusion“, Auseinandersetzung und Einbeziehung medienpädagogischer Konzepte mit Neuen Medien wie Smartboard oder Laptop-Beamer sowie die Verbesserung der Sozialkompetenz nach einem Sozialzielekatalog aufgezeigt. In diesem Schuljahr wird als weitere Maßnahme die Wirksamkeit der „Ankündigung von Probearbeiten in der 3. Jahrgangsstufe“ überprüft. Im Mittelpunkt der Fragebogenerhebung bei Eltern, Lehrern und Schülern steht der Leistungsdruck in den Familien.

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Leitende Regierungsschuldirektorin Ursula Heck würdigte in ihrer Ansprache die hervorragende Arbeit vor Ort. Die wertvolle Qualitätsentwicklung der Schule berechtigt die Schule zur Erprobung von innovativen Weiterentwicklungsmaßnahmen. Der Geist sei hier deutlich spürbar, weshalb die Grundschule das besondere Vertrauen verdiene.

Die Grundschule Burgebrach zeige bespielhaft auf, dass die Bildungsbiografie eines einzelnen Kindes sehr ernst genommen werde, so Schulamtsdirektorin Barbara Pflaum. Die Zuerkennung als MODUS-Schule gebe Freiheit in der weiteren Entwicklung und mit Teamgeist und Elan würden in Zukunft sicherlich noch viele gute Ideen entwickelt.

Der Erste Bürgermeister des Marktes Burgebrach, Georg Bogensperger, gratulierte der Grundschule herzlich. Nun gelte es, sich mit dem Anforderungsgehalt dieser Auszeichnung auseinander zu setzen, um „neue Türen“ in der Schulentwicklung aufzumachen.

Rektorin Dr. Kleber dankte allen, die die gelungene Entwicklung unterstützten, allen voran Frau Ursula Heck, Leitende Regierungsschuldirektorin, und Frau Barbara Pflaum, Leiterin der Staatlichen Schulämter in der Stadt und im Landkreis Bamberg, Herrn Schulrat Wolfgang Zeis sowie den beiden ehemaligen für die Schule zuständigen Schulamtsdirektoren Herrn Peter Kobier und Herrn Günter Knorr. Ihr besonderer Dank galt Bürgermeister Georg Bogensperger und seinem Marktgemeinderat, welche die Projekte stets großzügig finanziell unterstützten und immer ein offenes Ohr für die Belange der Schule hatten. Besonders gewürdigt wurde das gesamte Kollegium für das große Engagement mit einem langanhaltenden Applaus.

MODUS-Schule – Was ist das? Das fragten sich drei Schülerinnen. Bedeute dies eine „neue Mode“ in der Schule? Habe das etwas mit einem „Modem“ zu tun? Diese Fragen stellten sie Schulrat Wolfgang Zeis, der in hintergründig humorvoller Gedichtform auf die Fragen zur prämierten MODUS-Schule antwortete.

Umrahmt wurde diese Feier von musikalischen und szenischen Beiträgen der Bläserklasse, der Percussiongruppe, dem Schulchor und von zwei Theatergruppen der 3. und 4. Jahrgangsstufe.

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