Lernwerkstatt

Lernwerkstatt in der GS Burgebrach

 

Zielsetzung:

Individuelle Förderung - Förderung der Selbstständigkeit - Förderung der Kooperationsfähigkeit Förderung kommunikativer Kompetenzen - Förderung der Planungs-, Entscheidungs-, Reflexions- und Präsentationskompetenz - Förderung der Übernahme von Verantwortung für das eigene Lernen

LWS4 

Konzept:

Die Burgebracher Lernwerkstatt basiert auf einem umfassenden Konzept, das verschiedene Fächer und Themenschwerpunkte integriert, vielfältige Lernmaterialien mit unterschiedlichem Anforderungsniveau anbietet und möglichst viele Methoden und Unterrichtsformen zulässt wie offene Lernformen, Freie Arbeit, Arbeitsplanunterricht, Stationenlernen, Lerntheke, Werkstattunterricht ebenso wie forschendes und entdeckendes Lernen, individualisierendes Lernen oder auch übendes Lernen. Der Lehrer bereitet die Lernumgebung Lernwerkstatt vor, setzt Impulse, unterstützt und hilft. Unsere Lernwerkstatt bietet unterschiedliche Aktivitäts- und Kommunikationszonen wie eine Leseecke, eine größere Computerecke mit 8 Arbeitsplätzen, Einzelplätze, verschieden zusammensetzbare Gruppentische wahlweise für die Partner- und die Gruppenarbeit einschließlich einem zweistufigen Atrium für Plenumsgespräche und für die Präsentation von Arbeitsergebnissen.

LWS1  LWS2

LWS3

 

 

Forschen und entdecken in der LERNWERKSTATT

Die Lernwerkstatt der Grundschule Burgebrach ist ein sehr beliebter „Lernort“ für unsere Schüler und Schülerinnen aller Klassenstufen. Ob gemütliche Lese- und Rückzugsecke, Arbeit am Computer, Besprechung im Klassenplenum oder Arbeit an mobilen Gruppentischen. Hier ist für jeden und jede etwas dabei:

Einer Sache gemeinsam auf den Grund gehen können unsere Kinder beim Experimentieren in unserer Lernwerkstatt. Passend zu unserem Schulprofil „Inklusion“ können sie hier in kleinen Teams forschend-entdeckend naturwissenschaftliche Problemstellungen lösen und dabei lernen Fragen zu stellen, Vermutungen anzustellen, Beobachtungen zu machen, ihre Ergebnisse, wie richtige Forscher, zu dokumentieren oder eigenständig eine Erklärung für ein Phänomen zu finden.

So forschten unsere Kinder der ersten Klassen zum Thema „Luft“ und entdeckten dabei deren wichtige Eigenschaften: Ein Kind berichtet: „Luft ist stark, denn sie treibt die Rakete und den Rennwagen an ohne Benzin zu brauchen. Das sollten wir für die Autos benutzen, damit wir die Luft um uns herum sauber halten können.“

Luft1

Die zweiten Klassen diskutieren, einigten, vermuteten und erprobten zum Thema „Schwimmen und Sinken“ verschiedenste Materialien. Dabei wurde u.a. die Fallgeschwindigkeit der Gegenstände im Trockenversuch zur Bestimmung, ob Schwimmkörper oder nicht, herangezogen. Eine interessante Herangehensweise.

SchwimmenSinken1

In den dritten Klassen entdeckten die Kinder die Welt der Energie. Sie entdeckten elektrostatische Ladungen, ließen Elektronen sichtbar werden, prüften die Leitfähigkeit verschiedener Gegenstände, bauten verschiedene Formen von Stromkreisen und reflektierten den eigenen Energieverbrauch.

Strom3

Eine Lernwerkstatt unterliegt einem ständigen Wandel und muss auch immer wieder neu an die Bedürfnisse einer Schule und ihren Klassenstufen angepasst werden.

Die Idee, die hinter diesem Bereich steht, ist, dass die Schüler auf vielfältigste Weise Erfahrungen sammeln können, wie schön und wichtig es sein kann, zusammenzuarbeiten und zusammenzuhalten.

Eine intensive Sprach- und Reflexionsarbeit ergibt sich aus den aktiven Lernphasen in der Gemeinschaft und deren Reflexion. Forscherhefte oder Experimentiervorlagen sowie das Lernen notwendiger Arbeitsschritten beim Experimentieren dienen als Grundlage für die Besprechung und Präsentation von „Forscher“-ergebnissen.

Strom2